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Über 56% der Bevölkerung Südsudans von akuter Ernährungsunsicherheit betroffen
Nach neuesten Schätzungen der Vereinten Nationen erleben über 56% der Bevölkerung Südsudans – etwa 7,3 Millionen Menschen von 13 Millionen Einwohnern – derzeit akute Ernährungsunsicherheit. Die Situation resultiert aus der Wiederaufnahme der Kämpfe und dem Zusammenbruch des Friedensabkommens von 2018, mit echtem Hungerrisiko in vier Counties. Das Welternährungsprogramm (WFP) benötigt 266 Millionen Dollar für die Intensivierung seiner Operationen, verfügt aber derzeit über unzureichende Mittel, um alle 7,8 Millionen bedürftigen Menschen zu unterstützen. Die Ernährungskrise verschärft sich zusätzlich durch die Auswirkungen des regionalen Krieges auf Treibstoffkosten und internationale Finanzierungsmöglichkeiten.