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Die Langschweif-Reisratte, Vektor des Andes-Hantavirus in Südamerika

Wikimedia Commons — "Oligoryzomys longicaudatus" (CC BY-SA)

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Die Langschweif-Reisratte, Vektor des Andes-Hantavirus in Südamerika

vor 1 Tag283 Leser

Die Langschweif-Reisratte (Oligoryzomys longicaudatus) ist ein in Argentinien und Chile endemisches Nagetier und der Hauptwirt des Andes-Hantavirus. Das Virus kann durch Inhalation von Aerosolen aus Urin, Fäkalien oder Sekreten des Nagetiers auf Menschen übertragen werden und sich anschließend von Mensch zu Mensch ausbreiten. Das Nagetier wurde erstmals 1832 identifiziert und blieb lange Zeit wenig erforscht, bis 1995 der erste Fall einer Hantavirus-Infektion beim Menschen entdeckt wurde. Ökologische Studien, die seit dieser Zeit durchgeführt wurden, ermöglichen es, die Bedingungen besser zu verstehen, die die Übertragung des Virus auf Menschen begünstigen.

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